Gebärmutterentzündung (Pyometra)
Auch bei Katzen tritt hin und wieder eine Gebärmutterentzündung (Pyometra) auf, allerdings wesentlich seltener als bei Hunden.
Wenn Ihre Katze Ausfluß hat (den sie allerdings ablecken wird), matt wirkt, viel trinkt und gelegentlich auch erbricht, sollten Sie an eine Gebärmutterentzündung denken.
Manchmal verläuft eine Gebärmutterentzündung auch ohne sichtbaren Ausfluß, dann ist der Unterleib geschwollen und hart, und das Tier kann Fieber haben.
Auf jeden Fall sind diese Symptome Alarmsignale, und Sie sollten Ihre Katze schleunigst zum Tierarzt bringen. Wenn nämlich die Gebärmutter durch den nicht abfließenden Eiter zu stark anschwillt, kann sie platzen, und der Eitererguß in die Bauchhöhle ist normalerweise tödlich für die Katze.
Die Behandlung erfolgt durch Operation, bei der die Gebärmutter und auch die Eierstöcke vollständig entfernt werden. Wenn dies früh genug im Laufe der Erkrankung geschieht, sind die Heilungschancen sehr gut.
Quelle: www.meinTier.de
