![]() Ein herzliches Dankeschön an Doreen und Ralf für die Bereitstellung dieser Seiten! Giardien Giardien sind frei bewegliche einzellige Parasiten, die sich an der Dünndarmwand von Hunden und Katzen anheften, was zu Entzündungen mit hartnäckigem, gelbem Durchfall führt. Von den Haustieren können Giardien auch auf den Menschen übertragen werden, eine Erkrankung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.Der Nachweis von Giardien kann mit verschiedenen Methoden erfolgen:
![]() Giardien unter dem Mikroskop Behandelt wird ein Befall mit Giardien mit einem Wirkstoff, der auch gegen Rundwürmer wirksam ist, so dass die Therapie zusammen mit einer Entwurmung durchgeführt werden kann. Was kann man gegen diese hartnäckige Durchfallerkrankung machen?Da Giardien Parasiten sind, lassen sie sich nicht mit den üblichen Antibiotika bekämpfen. Diäten, die die Darmschleimhaut beruhigen, oder andere Therapieverfahren sind aussichtslos, auch die sonst verwendeten Wurmmittel können diesen Parasiten nicht das geringste anhaben. Nur ganz spezielle Medikamente, die gegen derartige Parasiten wirksam sind, können Abhilfe schaffen. ErgänzungHierbei handelt es sich entweder um die Wirkstoffe Metronidazol (z.B. Clont) oder Fenbendazol (Panacur). Letzteres dürfte zunächst das Mittel der Wahl sein, da es weniger Nebenwirkungsgefahr birgt. Was vielerorts noch nicht bekannt ist: Die empfohlene Dosis von 50 mg pro kg Körpergewicht muss lt. telefonischer Auskunft des Herstellers 5 Tage hintereinander verabreicht werden, danach ist 3 Tage zu pausieren, um anschließend wiederum eine 5-tägige Gabe anzuschließen. (Im Beipackzettel ist nur von einer 3-tägigen Gabe die Rede, was darin begründet liegt, dass es sich hier um die Wurmbehandlung nicht um die Giardienbehandlung handelt!!!)
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